Spiele des Jahres 2011 - Platz 1


Thou art I, and I am thou. Thou hath been chosen as my game of the year.

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1 Kommentar 31.12.11 20:21, kommentieren

Spiele des Jahres 2011 - Was sonst noch war


...und mal wieder keinen Platz in meiner Top 5 gefunden hat. Beim Durchgehen meiner Neuerrungenschaften des Jahres ist mir auch noch einmal aufgefallen, wie wenig da für stationäre Konsolen bei ist. Oder gar für den PC, wobei ich mich erst kürzlich da noch an eines erinnert habe, welches - zusammen mit einige anderen nennenswerten Spielen - ich in der folgenden Auflistung zumindest noch einmal erwähnen möchte. Denn auch 2011 war ein Jahr mit vielen tollen Titeln, in denen nicht unbedingt mit Igeln gerast, Höhlen erkundet, Geheimnisse gelüftet oder Schwerter geschwungen werden.

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30.12.11 22:22, kommentieren

Spiele des Jahres 2011 - Platz 2



Der Wii geht langsam, aber sicher die Puste aus. Böse Zungen würden behaupten, dass Nintendos kleiner Kasten nie wirklich losgelegt hat, aber zu denen gehöre ich nicht. Dafür ist meine Spielesammlung zu groß. Im Moment ebbt das Spieleangebot dann aber doch spürbar ab. Das soll aber nicht heißen, dass es keine kleinen Knaller mehr für die Wii gibt und geben wird. Eines dieser Highlights hat sich den zweiten Platz in meiner Top 5 erschleichen können und ich denke, es ist äußerst offensichtlich, um welches Spiel es sich hierbei handelt...

The Legend of Zelda: Skyward Sword (Nintendo Wii)


Alle Mann an Bord, der Hype-Zug ist wieder da! Trotz der regelrechten Informationsflut vor Release hat dieser mich aber erst recht spät gepackt. Klar habe ich mich von vornherein auf „Skyward Sword“ gefreut, wirklich realisiert, dass das nächste richtig große „Zelda“-Spiel schon bald rauskommt, habe ich erst wenige Tage vor der Ankunft des Pakets. Vielleicht auch, weil ich jegliche Details dazu mit aller Gewalt ignoriert habe – ich wollte mir ja nichts vorwegnehmen.

Tja, was soll ich sagen? Das Warten hat sich für mich definitiv gelohnt und meine Erwartungen wurden von „Skyward Sword“ in vielen Belangen wunderbar übertroffen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich keine großen Erwartungen abseits des üblichen „Es wird schon toll“ hatte. Wie toll wurde es? Ich konnte mich die nächsten Tage und Nächte nicht von der Konsole lösen. Das zog natürlich auch nach sich, dass ich es bereits am folgenden Sonntag (oder eher Montagmorgen) durch hatte. Aber es hat sich gelohnt. Oh ja.

Interessant an „Skyward Sword“ ist, dass es an und für sich auf eine große Oberwelt mit vielen Nebenbeschäftigungen verzichtet. Ja, man könnte das Wolkenmeer als Oberwelt bezeichnen, die in etwa so funktioniert wie das große Meer von „Wind Waker“. Wo das aber auf jeder Insel kleine Entdeckungen und mehrere (wenn auch nicht gerade viele) Städte hatte, warten auf den neuen Link hauptsächlich simple Felsbrocken, auf denen sich eine verschlossene Truhe verbirgt, für die man wiederum einen Würfel auf dem Erdland suchen muss. Man startet in dem so ziemlich einzigen richtigen Dorf des Spiels und hat da oben sonst nicht viel zu entdecken. Sidequests gibt es natürlich trotzdem, auch wenn in eher moderater Menge.

Das eigentliche Kampfareal, auf welches man stets heruntersegeln muss, das Erdland, vermittelt durch seine drei isolierten Großareale mehr das Gefühl von Freiluft-Dungeons, falls das überhaupt Sinn ergibt. Es gibt hier einige Kleinigkeiten zu finden, generell geht man hier aber einem festen Ziel nach. Damit habe ich persönlich überhaupt kein Problem. Die Gegenden sind auch äußerst spannend aufgebaut. Vor allem das Wüstenareal hat einen interessanten Twist, auch wenn mir persönlich der Dungeon auf dem Weg zum Tempel dort nicht ganz gemundet hat.

Und wie könnte man über „Skyward Sword“ reden, ohne die Steuerung zu erwähnen? Wildes Gefuchtel, wie es bei „Twilight Princess“ noch gerne genutzt wurde, hilft hier nicht mehr. Dieses Spiel wurde komplett um Wii Motion+ programmiert und man spürt es. Schwertschwünge werden extrem gut erkannt und die Feinde werden auch regelmäßig prüfen, ob ihr auch gut mit eurer Waffe umgehen könnt – besonders die Bosse. Lediglich die Tatsache, dass nicht mehr über die Infrarot-Leiste gezielt wird, ist eingangs etwas gewöhnungsbedürftig. Da wächst man aber rein.

Ein großes Lob will ich auch für den grandiosen Soundtrack aussprechen. Die orchestralen Klänge sind einfach ein Gedicht und noch bis heute schallt die Melodie des Wolkenmeeres durch meinen Kopf. Wahrscheinlich wird sie dort auch bleiben. Und was die Grafik anbelangt: Sie ist nicht 100%ig toll – bestes Negativ-Beispiel dürften wohl die Texturen in den engen Gängen sein, durch die man kriechen muss – generell jedoch hat „Skyward Sword“ ein wunderschönes Art Design, welches sich zweifelsohne sehen lassen kann. Bei ein paar Szenen gen Ende lässt die Wii auch noch mal richtig ihre Muskeln spielen, soviel sei gesagt.

Kauft es euch, packt noch einen Motion+-Adapter mit ein, sofern noch nicht vorhanden, und habt Spaß. Es lohnt sich. „Skyward Sword“ gehört ohne jeden Zweifel zu dem besten was die Serie zu bieten hat. Frisch und doch familär, deswegen auch ein verdienter Platz 2 auf meiner Liste. Vielen Dank für die durchzockten Nächte, Nintendo!


Morgen erfolgt das Zeitspiel die gesonderte Ehrung all dieser nennenswerten Titel, die es nicht mehr ganz in meine Top 5 geschafft haben.

29.12.11 18:01, kommentieren

Spiele des Jahres 2011 - Platz 3



Nach dem kleinen Doppelpack gestern kommen wir nun mal wieder zu einem einzelnen Spiel. Wir bleiben aber auf der Handheld-Ebene, begeben uns genauer gesagt auf den DS. Trotz Nintendos neuer portabler Maschine ist dort nämlich noch das ein oder andere interessante Spiel erschienen. Eines davon sogar recht früh in diesem Jahr.

Ghost Trick: Phantom-Detektiv (Nintendo DS)


Das ist mal etwas, das sich recht kurzfristig in die Liste gequetscht hat. Ich bin aber wirklich froh, dass ich mir „Ghost Trick“ noch in diesem Jahr zugelegt habe. Das Spiel hat jegliche Aufmerksamkeit verdient, die es bekommen kann. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass viele es dank Release im Januar wieder bereits vergessen haben.

Was verdammt schade wäre! „Ghost Trick“ ist nämlich das neue Adventure aus der Feder von „Ace Attorney“-Schöpfer Shu Takumi. Während sein vorheriges Werk mehr Visual-Novel-Anleihen hat, liegt der Fokus dieses Spiels eher auf dem Lösen von Knobelaufgaben. Aber der Reihe nach: „Ghost Trick“ beginnt nämlich mit dem Ableben des Protagonisten Sissel, der sich daraufhin als Geist ohne jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit wiederfindet. Sein Übergang ins Totenreich hat aber auch einige Vorteile mit sich gebracht. So kann er nun von diversen Objekten Besitz ergreifen und sie so manipulieren – vorausgesetzt, sie sind nah genug an seinem momentanen Gefäß dran.

Die andere neue Fähigkeit bringt uns zur allgemeinen Aufgabenstellung des Spiels: Sissel ist nämlich in der Lage, vier Minuten vor dem Tod einer gerade verstorbenen Person in der Zeit zurückzureisen. Dann bleiben ihm genau diese vier Minuten, um den Mord bzw. Unfall, der für diesen Umstand verantwortlich ist, zu verhindern. Warum er das tut? Nun, auf der Suche nach seiner eigenen Vergangeheit heftet er sich an die Fersen der jungen Ermittlerin Lynne, die allerdings in ziemlich viele Schwierigkeiten verstrickt ist. Manche davon gehören auch zur eher tödlichen Sorte. Mit ihr hat Sissel also mehr als genug zu tun... Oh, und da er sich bei Sonnenaufgang in Wohlgefallen auflöst, hat der Geist auch nur eine Nacht Zeit, um die Rätsel um sein Leben vor dem Tod zu lösen.

Was folgt, sind gut 15 bis 20 Stunden intelligente Puzzles, bei denen ihr eure Umgebung richtig nutzen müsst, um die vielen Tode zu verhindern oder einfach nur an einen neuen Hinweis zu gelangen. Mal müsst ihr einfach nur Gegenstände so ausrichten, dass ihr euch freier bewegen könnt, anderorts müsst ihr Personen ablenken oder auf ein wichtiges Objekt aufmerksam machen. Eine falsche Aktion kann euch hierbei auch schon mal in eine Sackgasse lenken, dank generell gut verteilter Checkpoints bleibt der Frustfaktor hierbei aber eher gering.

Außerdem spornen die gut geschriebene Handlung mit ihren zahlreichen, überraschenden Wendungen sowie die einzigartigen und liebenswürdigen Figuren einen immer wieder zum Weitermachen an. Mal ehrlich, wer kann sich schon dem Charme des knuffigen Hündchens Rakete entziehen? Ich jedenfalls nicht, weswegen ich „Ghost Trick“ fast in einem Durchgang in zwei Tagen wie gebannt durchgezockt habe. Es ist ganz einfach ein absoluter Pflichttitel für jeden Adventure-Freund und gehört in jede gut sortierte DS-Sammlung.


Nächstes Mal wenden wir uns einem Spiel zu, das ich ebenfalls kurz nach Erhalt in einem regelrechten Marathon durchgezockt habe, weil es mich einfach dermaßen gefesselt hat.

28.12.11 11:15, kommentieren

Spiele des Jahres 2011 - Platz 4



Jede Favoriten-Liste funktioniert nach ihren eigenen Regeln. Das hat zur Folge, dass bei mancher schon mal ziemlich gemogelt wird. So auch hier, denn eigentlich haben wir es nicht mit einer Top 5, sondern mit einer Top 6 zu tun. Für den Platz 4 konnte ich mich einfach nicht für lediglich eines der beiden Spiele - oder eher, für eine der beiden Versionen - entscheiden. Sie sind beide großartig. Aber auch kein Wunder, wir reden hier immerhin von...

Cave Story 3D (3DS)/Cave Story+ (PC/Mac)


Hiermit beginnen die Marathon-Chroniken meiner Spiele des Jahres. Jeden der folgenden Titel habe ich nämlich teils viel zu lang am Stück gespielt. „Cave Story“ habe ich sogar am Häufigsten von allen durchgespielt: Sechs mal. In den letzten zwei Monaten.

Eigentlich hat „Cave Story“ ja schon einige Jahre auf dem Buckel. Es ist als japanisches Freeware-PC-Spiel vor sieben Jahren erschienen, wurde von Fans ins Englische übertragen und erst vor einiger Zeit hat sich Entwickler und Indie-Publisher Nicalis dazu aufgerafft, den Macher Daisuke „Pixel“ Yamaha zu unterstützen und das Spiel auf diverse Nintendo-Systeme zu bringen. Manche werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich im vergangenen Jahr die WiiWare-Version noch im „Rest“ von 2010 aufgezählt habe.

„Cave Story“ hat aber so viel mehr Lob verdient. In seinen rund fünf Stunden Spielzeit erzählt es eine überraschend packende Story, die sich auch nicht vor starken Schicksalsschlägen scheut. Selbst wenn die Handlung komplett vernachlässigbar wäre, kann der Spielablauf selbst komplett für sich sprechen. Die Level sind großartig gestaltet worden, bieten viel Liebe zum (Pixel-)Detail, es gibt zahlreiche optionale Upgrades, die man entdecken kann – darunter diverse Bonus-Waffen, die man in den späteren Abschnitten sehr gut gebrauchen kann – und der Schwierigkeitsgrad ist nicht ohne. Gerade gen Ende zieht „Cave Story“ noch einmal richtig an, nur um dann, wenn man ein paar vielleicht zu gut verborgene Aktionen durchführt, im wirklich letzten Level – der den Spiele passenderweise mit dem Text „Welcome to Hell“ begrüßt – noch einmal eine Schippe draufzulegen.

In diesem Jahr erschienen zwei neue Versionen, mit denen man dieses charmante Abenteuer neu entdecken durfte: „Cave Story 3D“ für den 3DS und „Cave Story+“ für PC und Mac. Beide sind in meinen Augen ihr Geld definitiv wert. Und das, obwohl die 3DS-Version als Vollpreis-Titel ein gutes Stück teurer ist als die ~10-Euro-Fassung für die anderen Plattformen. So klasse die liebevoll designten 2D-Umgebungen im Original und den Umsetzungen für andere Systeme waren, die 3D-Version samt gutem Tiefeneffekt macht einfach auch noch einiges her. Vor wenigen Tagen hätte ich auch noch den Soundtrack zu den Vorteilen der 3DS-Version gezählt, da es sich hierbei um meine Lieblingsfassung handelt, aber den hat Nicalis kürzlich zur Steam-Version hinzugepatcht.

Leider ist die 3D-Grafik damit auch das einzige, was „Cave Story 3D“ wirklich für sich verbuchen kann. Ansonsten mangelt es hier nämlich an einigen Bonus-Modi, wie sie in „Cave Story+“ massenweise vorhanden sind. Da können auch die wenigen neuen Areale nicht mithalten. Solltet ihr euch für das Spiel interessieren, gebt also mindestens der PC/Mac-Fassung eine Chance. Aber glaubt mir: Wenn ihr etwas für gut durchdachte Action-Platformer im Old-School-Stil übrig habt, werdet ihr auch mit der 3DS-Umsetzung nicht enttäuscht.


Am morgigen Mittwoch geht es dann mit etwas kopflastigerem weiter.

27.12.11 23:42, kommentieren

Spiele des Jahres 2011 - Platz 5


In der Regel komme ich ja mit den 140 Zeichen, auf die sich meine Mittelungsbedürftigkeitsaktivitäten in letzter Zeit reduzieren, recht gut aus. Dementsprechend mau sieht es auch hier textmäßig aus. Aber für das Jahresende brauche ich doch ein wenig mehr Platz. Es ist nämlich mal wieder Zeit für die alljährlichen Top-Wasauchimmer-Listen und es wäre doch gelacht, wenn ich keine eigene am Start hätte! Jeden Tag gibt es hier jetzt einen kleinen Artikel, in dem ich über einige der für mich bemerkenswertesten Spiele des Jahres sinniere. Pünktlich zu Silvester und zum Abschied von 2011 präsentiere ich dann mein persönliches Lieblingsspiel. Und wie immer ist diese Liste extrem handheld-lastig geworden. Sorry, Tiuri! Aber vielleicht kann ich dich ja mit dem Platz 5 zumindest ein wenig gnädig stimmen...

Sonic Generations (Xbox 360/PlayStation 3/PC)


Wir alle sind mit dem Sonic-Kreislauf (hoffentlich) vertraut. Für diejenigen, die ihn noch nicht kennen, so läuft er ab: Sega kündigt ein neues Sonic-Spiel an, es sieht vielversprechend aus, die Leute werden heiß drauf. Dann zeigt Sega mehr Bildmaterial, darunter ein ganzer Batzen dummer Ideen. Das Spiel erscheint, wird verrissen und die Fans schwören, der Reihe für immer den Rücken zuzukehren – bis zur nächsten Ankündigung. Ganz in diesem Sinne hatte ich bei „Sonic Generations“ immer auf den Augenblick gewartet, an dem Phase 2 eintritt.

Er kam allerdings nicht. Gut, die deutsche Sprachausgabe, die erstmalig in einem Sonic-Teil vorkommt, mag ungewohnt sein, doch es ist immerhin die selbe Truppe dafür verantwortlich, die damals den Anime „Sonic X“ im deutschsprachigen Raum vertont hat. Das geht in Ordnung. Gameplay-mäßig habe ich tatsächlich nahezu gar nichts zu bemängeln. Die Fusion aus dem Stil der Mega-Drive-Zeiten und moderneren Elementen funktioniert gut und mir machen sowohl die Abschnitte von Classic Sonic als auch die von Modern Sonic gleichermaßen viel Spaß. So viel Spaß sogar, dass ich mir Zeit genommen habe, ein paar mehr dieser fast komplett freililligen Nebenmissionen zu erfüllen, die ich sonst immer gepflegt ignoriere.

Hinzu kommt, dass der Soundtrack einmalig ist. Die Neumischungen von Escape from the City hat es mir besonders angetan. Das hat zu einem guten Teil auch etwas mit Nostalgie zu tun, aber hey, es ist immerhin das Spiel zum 20. Jubiläum des Igels! Man hat sich durch die Bank weg an der Vergangenheit von Sonic bedient und dabei einige bemerkenswerte Level merklich umgebaut, sodass sie sich trotz ihrer wiederverwerteten Stile frisch anfühlen. Hätte nie gedacht, dass ich die Chemical Plant Zone irgendwann mal mögen würde.

Es war ein ziemlich knappes Rennen um Platz 5 – weil sich hier, anders als bei den kommenden vier Platzierungen, meine inneren Fanboys heftig gestritten haben – aber Sonics kleines Zeitreise-Abenteuer hat sich die Position redlich verdient. Während die Handheld-Ableger für Nintendos Systeme bisher generell besser ausfielen als die Heimkonsolen-Gegenstücke, habe ich dieses Mal das Gefühl, dass die große Version merklich besser ist als die 3DS-Fassung. Für Fans ist „Sonic Generations“ auf jeden Fall ein absolutes Muss.


Morgen geht's dann weiter mit einem Titel, der auf zwei Plattformen gleichzeitig für viel Wirbel gesorgt hat.

26.12.11 11:25, kommentieren

Bosskampf-Frust


Eigentlich habe ich ja nichts gegen die Zufallskämpfe, wie sie von vielen japanisch angehauchten RPGs verwendet werden. Auch das Konzept eines Bosses, der früh im Spiel auftaucht, praktisch unbesiegbar ist und die Heldengruppe windelweich prügelt, gehört für mich mittlerweile zum guten Ton und wird fast schon von mir erwartet. Aber es gibt Situationen, da hat man genug davon. Das ist ein Punkt, den Konami mit „Suikoden Tierkreis“ für den DS erreicht hat.

Ja, die Handlung um einen Dorfsjungen, der nach einigen seltsamen Ereignissen auszieht, um einem fatalistischen Orden auf die Füße zu treten und zu diesem Zweck bis zu 107 Kameraden auflesen kann, ist spannend aufgezogen und hält bei der Stange. Und angesichts des begrenzten Modulspeichers ist es faszinierend, dass ein Großteil der storyrelevanten Dialoge komplett englisch vertont ist – wenn auch mit schwankender Qualität, tendenziell zum Schlechteren. Aber zwei Dinge haben mir gerade gegen Ende immer und immer mehr den Spielspaß geraubt.

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28.4.11 16:41, kommentieren

Spiele des Jahres 2010 - Platz 1


Es ist so weit. Der letzte Tag des Jahres ist angebrochen, ich habe Ahriman in einem Spiel aus 2008 geplättet und wir sind in den letzten Tagen meine Liste der Spiele des Jahres 2010 durchgegangen. Vor allem gestern gab es reichlich Lesestoff. Doch die Frage bleibt: Was war besser als alles, was ich bisher genannt habe? Und dieses Mal dürft ihr euch aussuchen, ob ihr die Verkündung gerne in Video-, Textform oder gar beidem haben möchtet.

Auf jeden Fall Vorhang auf für Platz 1!



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2 Kommentare 31.12.10 15:18, kommentieren

Spiele des Jahres 2010 - Was sonst noch war


Es kann immer nur einen Sieger geben - auch wenn man uns mancherort etwas von wegen "zweiter Sieger" oder ähnlichem erzählen möchte. Doch abseits meiner Top 5 gibt es trotzdem noch einen ganzen Stapel Spiele, die ich für diese Liste in Erwägung gezogen habe, letztenendes aber doch nicht so ganz den Sprung geschafft haben. Dennoch wollen diese Titel nicht vergessen werden und deswegen gibt es einen kompakten Sammelartikel für das ganze Pack, bevor wir uns morgen meinem Sieger des Jahres widmen.

Doch zuvor noch einmal in Video-Form die Plätze 2 bis 5.


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30.12.10 00:27, kommentieren

Spiele des Jahres 2010 - Platz 2


Immer näher rückt das Ende des Jahres 2010... Immer näher rückt damit auch der Platz 1 meiner Spiele des Jahres 2010. Doch halt, zuvor möchte noch die Silbermedallie vergeben werden. Und diese geht an ein wahres Umfangsmonster. Nämlich...

Monster Hunter 3 (tri)


Wisst ihr, eigentlich wollte ich ja bei „Monster Hunter 3“ aussetzen. Zwar reizt mich die Reihe seit den ruhmreichen PSP-Ablegern, als jedoch auf der letztjährigen gamescom Tauch-Abschnitte angekündigt wurden... Ja, ich war nicht sonderlich angetan davon. Ihr wisst schon, mein kleines Trauma. Panik. Wasser. In Videospielen. Und so. Brr...

Fragt nicht, wie es dazu kam, aber letztenendes habe ich mir das Spiel dann doch zugelegt. Im Nachhinein kann ich sagen: Bloß gut, dass ich es getan habe! Nicht nur habe ich so recht preiswert einen Classic Controller für meine Wii ergattern können, ich habe auch einen weiteren umfangreichen Zeittöter kennenlernen dürfen. Und – wie ich erst viel später bemerkte – auch in gewisser Weise ein MMORPG, das mir wirklich gut gefällt und nicht die selben Fehler macht wie die ganzen anderen MMOs da draußen.

Zugegeben, auch „Monster Hunter 3“ hat eine ziemlich lange Übungsphase. Die ersten zwei Stunden verbringt man damit, die Steuerung zu erlernen und anhand kleiner Kreaturen in der Kunst des Kampfes unterrichtet zu werden. Doch sobald es an das erste größere Monster geht, entfaltet sich der ganze Reiz dieses Jagd-Abenteuers.

Kurzum: Die Gefechte mit den Monstern sind durch die Bank weg einzigartig. Jedes folgt einem eigenem Verhaltensmuster, welches es zu studieren gilt, und bewohnt auch einige „Heimatplätze“ in den Gebieten des Spiels. Wer unvorsichtig handelt, landet schneller auf dem Schubkarren der katzenartigen Felyne als es einem lieb ist. Vielmehr muss man vorsichtig vorangehen und zuschlagen, sobald sich euer Questziel eine Blöße gibt.

Dank der sechs Waffengattungen, die sich allesamt merkbar verschieden spielen, wird einem dabei auch nicht langweilig. Selbst wenn man zwei Millionen Qurupecos jagt, nur um an zwei verdammte Zündsteine zu kommen, stellt sich zwar eine leichte Routine ein, doch zum simplen Knöpfengedrücke verkommen die Gefechte nie.

Außerdem verfügt „Monster Hunter 3“ über einen erstklassigen Online-Modus, wo sich bis zu vier Spieler gemeinsam auf die Jagd begeben können. Und während schon das Einzelspieler-Abenteuer für sich umfangreich genug ist, legt der Online-Teil noch einmal eine ganze Menge Content nach. Hier kann man sich wortwörtlich Monate lang mit beschäftigen.

„Monster Hunter 3“ ist definitiv nicht für jedermann. Doch wenn man sich einmal damit angefreundet hat, kommt man nur schwer wieder davon los. Dank der Unmengen an Aufgaben on- und offline bekommt man hier garantiert genug Spiel für sein Geld. Wer Capcoms Großtier-Jagd noch keine Chance gegeben hat, sollte zumindest mal einen Blick riskieren. Denn trotz all der Wasser-Abschnitte und damit verbundenen Monster hat sich der Wii-Titel mit seinem Umfang und Spielspaß in meiner Liste für 2010 den Platz 2 unter den Nagel reißen können.


Bevor wir uns dem diesjährigen Sieger in meiner Top 5 widmen, richten wir morgen das Wort an all die Spiele, die mich zwar auch begeistert haben, allerdings keinen Platz mehr auf den ersten fünf Positionen ergattern konnten. Glaubt mir, das wird eine lange Liste...

29.12.10 00:47, kommentieren