Spoiler Time: MANATEEEEEE!!!


Dem großen Steam-Ausverkauf sei Dank (oder auch nicht, aus rein finanzieller Sicht) konnte ich mir nun endlich die fehlenden "Tales of Monkey Island"-Episoden ins Haus holen, gerade noch rechtzeitig für diese eine Liste, die ich zusammengestellt hatte. Dass mir die Kapitel durchweg gefallen haben, dürfte außer Frage stehen. Doch es gibt so ein paar Dinge, die stechen da etwas heraus. So ein ganz besonderer Moment im dritten Kapitel, "Lair of the Leviathan".

Natürlich befinden wir uns hier im SPOILER!!!-Territorium.

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1 Kommentar 2.1.10 02:51, kommentieren

Spiele des Jahres 2009 - Platz 1


Kaum noch mehr als 12 Stunden bleiben uns nun noch vom Jahre 2009. Dann wollen wir das Jahr doch auch mal gebührend verabschieden. Im Laufe der letzten Tage haben wir uns auf die Göttergleise begeben, die Welt gerettet, an einer blutigen Spielshow teilgenommen, Engel zum Weinen gebracht und eine große Liste durchgeackert. Es ist Zeit, dass wir zum Ende kommen - sowohl das dieser Liste, als auch des Jahres 2009. Und mein persönliches Spiel des Jahres ist...



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2 Kommentare 31.12.09 10:51, kommentieren

Spiele des Jahres 2009 - Was sonst noch war


Auch wenn es ein wenig schwer für mich war, mich auf eine Top 5 zu einigen, heißt das noch lange nicht, dass die Auswahl nicht da war. Im Gegenteil: Im Laufe des Jahres hatte ich einen ganzen Stapel von Titeln notiert, die ich für eine engere Auswahl zum persönlichen Spiel des Jahres vorgemerkt hatte. Und wie auch schon im letzten Jahr möchte ich euch diese Liste nicht vorenthalten und auch ein paar Worte zu den entsprechenden Titeln verlieren. Außerdem warten noch ein paar Sonderauszueichnungen auf bestimmte Titel. Also dann, bevor wir uns morgen mit meinem persönlichen Spiel des Jahres vergnügen, hier noch einmal alles andere, was es nicht unter die besten fünf geschafft hat.

...gleich nach der Video-Version der bisher verkündeten Wahlen.


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30.12.09 12:52, kommentieren

Spiele des Jahres 2009 - Platz 2


Auch wenn wir mittlerweile Position 5, 4 und 3 unter Dach und Fach haben, so ganz ohne Probleme habe ich diese Top 5 des Jahres nicht erstellen können. Ein ähnliches Dilemma wie mit den Titeln, die ich leider erst zu spät für die Liste in die Finger kriege, habe ich mit Spielen, die gar nicht im entsprechenden Jahr erschienen sind, bei mir aber dennoch reichlich Zeit gefressen haben. "Etrian Odyssey" wäre ein gutes Beispiel. Oder die Nummer 2, welche in diesem Fall direkt aus der Zukunft stammt...

Bayonetta (Xbox 360)


Wer mogelt sich da noch so spät auf's Treppchen? Es ist die Hexe Bayonetta mit ihrem durchgeknallten Action-Trip aus der Feder des „Devil May Cry“-Directors. Und da manch Händler auf den offiziellen Releasetermin zu pfeifen scheint, kann ich das Spiel wohl noch mit in meine Top 5 aufnehmen.

Ist es Zufall, dass auch noch das zweite Spiel von PlatinumGames mit in meiner Liste der Spiele des Jahres vertreten ist? Vielleicht. Liegt aber daran, dass „Bayonetta“ ein wirklich fantastisches Spiel ist. Dessen konnte ich mich bereits Anfang November überzeugen, wo ich über ein Gewinnspiel bei Sega das Teil von Anfang bis Ende durchzocken konnte. Im Prinzip könnte ich auch einfach auf den dazugehörigen Eintrag verweisen und diesen Monolog somit abkürzen.

Doch so leicht machen wir es uns natürlich nicht, richtig? Also, warum verdient „Bayonetta“ nun den zweiten Platz? Wie schon bei „MadWorld“ ist es auch hier die Synthese aus Humor und Action. Hier reiht sich wirklich eine abgedrehte Situation an die nächste, die von Bayonetta lässig gemeistert wird. In Zwischensequenzen legt man sich in Sachen Coolness-Faktor gekonnt mit König Dante aus „Devil May Cry“ an und schlägt ihn teils um längen (Jeannes Motorrad-Künste sind wesentlich besser als die des jungen Dante), vom Gameplay her leiht man sich die Punktemechanik aus „Viewtiful Joe“ und wirft dem Spieler herausfordernde Feinde in den Weg. Das Ergebnis weiß zu unterhalten und lädt auch auf höheren Schwierigkeitsstufen zu einem erneuten Durchlauf ein. Oder eben auch auf bereits gemeisterten Stufen, nur um seinen Rang zu verbessern.

Klar vermisst man hier und da vielleicht ein wenig die Übersicht. Aber das schadet „Bayonetta“ nicht wirklich. Insofern kann es verdient die Silbermedallie 2009 mit nach Hause nehmen – und vielleicht im nächsten Jahr beim offiziellen Release noch einmal hier abstauben.

29.12.09 11:03, kommentieren

Spiele des Jahres 2009 - Platz 3


Eigentlich ist es ja irgendwie doof für mich, eine solche Liste mitten in den Weihnachtstagen loszutreten. Das heißt nämlich, ich muss meine Liste möglichst vorher schon durchdenken, was wiederum bedeutet, dass Weihnachtserrungenschaften bei der Bewertung auf der Strecke bleiben. Aber nun gut, kann man halt nichts machen. Neujahr und Weihnachten liegen halt dermaßen nah beieinander. Deswegen werden wir nach "The Legend of Zelda: Spirit Tracks" und "Tales of Vesperia" nun auf den ersten Kandidaten für's Treppchen schauen und meinem Firmen-Fanboyismus freien Lauf lassen. Warum? Nun, Platz 3 gebührt nichts anderem als...

MadWorld (Nintendo Wii)


Oh nein, Clover Studio wird von Capcom geschlossen! Was wird nun aus „Viewtiful Joe“? Was wird aus den tollen Ideen, die uns die Entwickler hätten liefern können? Die Antwort auf letztere Frage liefert uns PlatinumGames, die den geistigen Nachfolger zu ihrem Brawler „God Hand“ abliefern: „MadWorld“.

Aufgefallen durch seinen enormen Gewaltgrad und der Konsole, auf der das Spielchen seinen Platz einnahm, war es klar, dass dieser Titel nie und nimmer in Deutschland erscheinen würde. Andersherum wundert es mich, dass es bisher noch nicht beschlagnahmt wurde. Da wird wohl der Comic-Look seine Hände im Spiel gehabt haben. Jedenfalls sind es nicht nur die expliziten Gewaltdarstellungen, die „MadWorld“ erwähnenswert machen.

Für mich spielt da auch der großartige und vor allem tiefschwarze Humor eine große Rolle, welcher zum Großteil allein durch die beiden Kommentatoren beigesteuert wird. Klar, auch Hauptcharakter Jack hat den ein oder anderen lockeren Spruch auf den Lippen. Die Dialoge und Kommentare des spielbegleitenden Duos aus dem Hintergrund sorgen aber in Kombination mit der ziemlich übertriebenen Action für die meisten Lacher. Da wird schon mal erklärt, warum nur Jack mit Power-Ups seine Lebensenergie zurückgewinnen kann oder gemeinsam ein weiblicher Boss angegafft („Awesome rack on her, though!“ - „True dat.“).

Die allgemeine Story mag Mancher, trotz der gesellschaftskritischen Elemente (hey, es ist immerhin eine TV-Show, in der sich Jack behauptet), als eher unwichtig einstufen. Doch das ist nicht weiter schlimm. Wie gesagt, für mich ist der Humor der Star, die Action begleitet dies gekonnt und noch heute lege ich die Scheibe alle paar Tage mal in meine Wii, nur um meine Lieblingslevel noch einmal zu besuchen – wie etwa alle Asian Town-Abschnitte.

Abgesehen davon sollte man sich besser nicht mit einem Typen anlegen, der eine Kettensäge an seinem rechten Arm hat. Platz 3 für „MadWorld“!

2 Kommentare 28.12.09 12:03, kommentieren

Spiele des Jahres 2009 - Platz 4


Mit dem gestrigen 2. Weihnachtstag habe ich meine persönliche Liste der Spiele des Jahres 2009 mit dem DS-Titel "The Legend of Zelda: Spirit Tracks" begonnen. Doch ich kenne da jemanden, dessen Blog zwar auch den Twitter-Tod gestorben zu sein scheint, aber nichtsdestotrotz Handhelds hasst und eine gewisse Konsole bevorzugt. Man könnte fast meinen, dass diese Platzierung für ihn sein, wo er sich noch im letzten Jahr über das Fehlen jeglicher Titel für besagtes Spielsystem in meiner Liste beschwert hat. Auch wenn's eigentlich gar nicht sein Genre ist. Wie auch immer, auf Position Nummer 4 finden wir...

Tales of Vesperia (Xbox 360)


Wie schön, dass Bandai Namco wohl doch noch Ambitionen hat, die „Tales“-RPGs in den Westen zu bringen – sogar bis nach Europa. Und ich hatte mir nach den ausgelassenen DS-Episoden sowie dem bis zu diesem Jahr doch auf sich warten lassenden „Tales of Symphonia 2“ schon Sorgen gemacht...

Ein Glück, dass unter den endlich hier angekommenen Spielen auch „Tales of Vesperia“ für die Xbox 360 mit an Bord war. Endlich auch mal wieder ins Deutsche übersetzt und erstmals in HD, schickt uns das Spiel in den Schuhen des Ex-Ritters Yuri Lowell auf eine Reise, die mit der simplen Wiederbeschaffung eines für seinen Stadtteil wichtigen Objektes beginnt, sich nach und nach aber zur typischen Weltenrettungs-Geschichte wandelt. Wobei damit nicht gesagt sein soll, dass die Geschichte langweilig und von Klischees angetrieben sei. Im Gegenteil, sie ist ziemlich spannend und wird durch zahlreiche Wendungen vorangetrieben. Nicht zuletzt unterhält sie genretypisch für mehr als 30 Stunden.

Was die „Tales“-Titel aber bisher immer so einzigartig gemacht hatte, war das Kampfsystem. Anstatt sich in klassischen Rundenschlachten zu prügeln oder ein normales Action-RPG-Kampfschema zu verwenden, spielt sich „Tales of Vesperia“ wie ein Beat'em Up, wobei die Combos eher überschaubar sind. Man kann normal zuschlagen, blocken und Spezialangriffe vom Stapel lassen. Alternativ kann man auch der KI vertrauen und das ganze Kampfgeschehen vom Computer übernehmen lassen. Oder für ein wenig Koop-Spaß bis zu drei Freunde mitkämpfen lassen. Man mag an der Reihe kritisieren, dass sich diese Spielmechanik nie so wirklich großartig geändert hat, doch ich frage: Warum etwas ändern? So lange es Spaß macht, die vielfältigen (und auch teils nicht gerade leichten) Feinde im Beat'em Up-Stil zu vermöbeln, ist doch nichts falsches dran.

Natürlich kann ich auch die technischen Aspekte nicht unbeachtet lassen. Um es kurz zu fassen: „Tales of Vesperia“ sieht atemberaubend aus. Es benutzt die selbe Cel-Shading-Engine, die bereits bei „Naruto: Ultimate Ninja Storm“ für die PlayStation 3 Verwendung fand – was bedeutet, dass das Spiel wie ein Videospiel gewordener Anime aussieht.

Es ist wirklich gut zu wissen, dass Bandai Namco uns hier in Europa nicht vergessen hat. Deswegen, und natürlich, weil es ein hervorragendes J-RPG ist, hat sich „Tales of Vesperia“ auch den Rang 4 redlich verdient.

27.12.09 19:48, kommentieren

Spiele des Jahres 2009 - Platz 5


Mit dem Ende der Weihnachtszeit wird nun auch das Ende des Jahres eingeläutet. Welch besseren Zeitpunkt könnte es geben, um auf die Ereignisse des Jahres zurückzuschauen? Und vor allem brauchen wir einfach noch ein paar "Top X Whatever"-Listen! So will es der Brauch! Deswegen gibt es auch in diesem Jahr meine traditionelle persönliche Spiele-des-Jahres-Wahl, deren Gewinner ich euch innerhalb der nächsten Tage Stück für Stück präsentiere. Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres sollten wir mit der Liste dann durch sein. Und ohne weiteres Vorgeplänkel wenden wir uns nun dem ersten Kandidaten auf der Liste zu. Platz 5 gehört...

The Legend of Zelda: Spirit Tracks (Nintendo DS)


Erst dachte ich, es sei noch ein wenig früh für ein neues „Zelda“. Dann erinnerte mich ein Kollege daran, dass das letzte bei Ankündigung von „Spirit Tracks“ bereits ein gutes Jahr auf dem Buckel hatte. Nun sind zwei Jahre seit „Phantom Hourglass“ um und Nintendo scheint die Zeit ziemlich gut genutzt zu haben.

„The Legend of Zelda: Spirit Tracks“ ist nämlich ein wirklich feines Stück Software geworden. Natürlich bleibt dieses nicht ganz ohne Kritik. So ist der Schwierigkeitsgrad für erfahrenere Zocker zum größten Teil eher ein Witz – wobei ich zugeben muss, dass ich bei drei Rätseln und zwei Gefechten ziemlich lange hing. Das ändert jedoch nichts daran, dass das eigentliche Spiel immer noch mächtig Spaß macht. Die Dungeons sind interessant und abwechslungsreich, die Oberwelt – wenn auch dank Zug nur eingeschränkt erkundbar – immer wieder einen Rundgang wert (und sei es nur wegen der schönen Hintergrundmusik) und die Präsentation auf einem sehr hohen Niveau. Der Cel-Shading-Stil steht dem Titel wie angegossen.

Und nicht zu vergessen wären da natürlich die besonderen Momente, die den Titel für mich großartig gemacht haben. Auf eine Stelle zu Beginn des dritten Fünftels bin ich ja bereits eingegangen , da wäre aber noch das „Wiedersehen“ eines liebgewonnenen Charakters, die zahlreichen Anspielungen auf die Vergangenheit („Spirit Tracks“ beginnt glatt mit einer) und Zeldas unbezahlbare Reaktion auf die Enthüllung des Plans der Bösewichte. Auch der Soundtrack darf nicht unerwähnt bleiben. Wie schon oben erläutert, geht die Oberwelt-Melodie richtig ins Ohr. Aber auch die anderen Stücke können sich hören lassen, vor allem die verschiedenen Duette mit den Lokomo-Leuten. Die Musik-Truppe von „Spirit Tracks“ hätte glatt eine Gehaltserhöhung verdient, wenn ihr mich fragt!

Was bleibt, ist ein hervorragendes DS-Spiel, ein gutes Action-Adventure und ein gelungener „Zelda“-Teil, der sich verdient den fünften Platz meiner Spiele des Jahres-Liste unter den Nagel reißen konnte.

26.12.09 17:43, kommentieren

Spoiler Time: Freischwimmer


OH MEIN GOTT, ES IST EIN ZUG! Ja, der Held der "The Legend of Zelda"-Reihe ist im neuen DS-Teil "Spirit Tracks" tatsächlich in einer Dampflok unterwegs. Irgendwie traut Nintendo den DS-Zockern wohl das Bewältigen einer frei begehbaren Oberwelt nicht so ganz zu. Schade drum, aber was soll's. Die Zugfahrten machen wenigstens über weite Teile Spaß und arten nur ganz zu Beginn und so ziemlich gen Ende in Langeweile aus. Das soll jedoch nicht das Thema des Eintrags sein.

Es geht eher um eine vollkommen andere Stelle im Spiel. Gut, der Zug hat damit schon ein wenig zu tun, aber der Fokus liegt eindeutig auf der Atmosphöre an einem bestimmten Punkt in "Spirit Tracks". Der Moment geschieht auf dem Weg zum dritten Tempel und sollte euch die Überschrift nicht gewarnt haben, noch einmal zur Sicherheit: Es folgen Spoiler!

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1 Kommentar 19.12.09 00:46, kommentieren

Wer hat den Text verlegt?


Irgendwie ist es fast schon zur traurigen Tradition geworden: Ein Titel der "Tales"-Reihe von Namco schafft es in den Westen und verliert auf dem Weg über die Grenze mal eben so seine Opening-Melodie, die während des Anime-Intros abgespielt wird. Stattdessen bekommen wir Westler irgendwelche Instrumental-Kompositionen zu hören. Wobei ich zugeben muss, dass mir die angepasste Version bei "Tales of Symphonia" sogar glatt gefallen hat. Zumindest, bis ich das Filmchen dank der Magie des Internets auch mal auf Japanisch erleben durfte. Von da an konnte ich mir "unser" Intro nie wieder antun. Und das ist nicht das einzige Mal, dass mir so etwas begegnen sollte...

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8.12.09 22:23, kommentieren

Hier jagt die Hexe


Was für ein schöner Tag der gestrige Freitag doch war. Vor kurzem nämlich (am 3. November, um genau zu sein - Zufall?) hatte AreaGames vier Plätze für einen "Bayonetta"-Zockerabend mit Sega verlost. Ratet mal, wer einen dieser Plätze gewonnen hat. Jedenfalls hieß es damit am Freitag: Ab nach Hamburg! Und da die ganze Veranstaltung mit einem offenen Ende versehen war, habe ich mir auch gleich den Spaß erlaubt, das ganze Spiel einmal von Intro bis Abspann durchzuspielen. Ein herrlicher Trip, lasst euch das gesagt sein!

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7.11.09 14:25, kommentieren