Schreiben, schreiben, schreiben... Immer nur schreiben. Sei es The Dark Sheep (sollte ich übrigens mal beenden) oder KLISCHEEKI Chronicles, es sind Sachen, die ich schreibe/geschrieben habe. Mein Netzname Alanar ist übrigens eigentlich der einzige von meinen erdachten Namen, der mir 100%tig gefallen hat.
Aber auch dieser Name fand schon mal woanders Verwendung. In einer Geschichte, die ich leider (bisher, man kann ja nix ausschließen) nie beendet habe. Die Geschichte nennt sich "The King of the Vampires". Und der Held dieser eschichte hieß, ihr ahnt es sicher schon, Alanar. Damals hatte ich aber auch weder Internet noch Nickname. Heute habe ich mich im Netz nach eben dieser Figur benannt.
Auch hier hatte bereits mein Kumpel Smith mitgewirkt. Er hatte meine Texte korrigiert. Tja, und heute schraube ich mit ihm zusammen an KLISCHEEKI. Es war auch ein zweiter an der Korrektur, nur leider ist mir sein Nickname nicht bekannt.
Da mich ehrlich gesagt mal eure Meinung interessiert, habe ich mir gedacht, ich veröffentliche die paar Kapitel der Geschichte hier mal. Und es wäre nett, wenn ihr mir im Forum sagt, was ihr von der Geschichte haltet. Also, los geht's.

The King of the Vampires
Idee, Story & Text: Alanar
Korrektur: Smith, *Nickname unbekannt*

Erklärungen

Die Welten neben unserer 1: Die Welt der Vampire

In der Welt der Vampire leben die Vampire, deren Guthaben unter 500.000 Blutstücke (die Währung der Vampire) beträgt. Alles in allem ist diese Welt größer als das Königreich der Vampire, vor allem, seit eine große Armut die Vampire heimgesucht hat. In der Welt der Vampire ist es so gut wie immer dunkel. Die Häuser- und Dorfarten reichen von Höhlendörfern bishin zu Steinhausstädten.

Die Welten neben unserer 2: Das Königreich der Vampire

Hier leben die Vampire, deren Guthaben genau oder über 500.000 Blutstücke beträgt. Diese Welt ist kleiner, weil viele ärmer sind und nur wenige sich über 500.000 halten können. Im Königreich der Vampire existieren genau fünf Metropolen, allesamt mit modernster Technik ausgestattet.

Unsere Welt: Die Welt der Menschen

Unsere Welt im Jahre 2004. Im Verlauf der Geschichte muss sich der Held durch diese Welt schlagen. Die Welt der Menschen verbindet die Welt der Vampire und das Königreich der Vampire.

Die Bewohner der zwei anderen Welten: Vampire

Ein Vampir sieht einem Menschen recht ähnlich.
Hervorstechende Körpermerkmale sind die chara-
kteristischen Vampirzähne. Vampire verbrauchen
laufend Blut. Daher müssen sie ständig Blut trinken.
Dazu besuchen sie nachts die Welt der Menschen,
um ihnen heimtückisch das Blut aus dem Hals (bei
weiblichen Opfern) oder aus dem Arm (bei männlichen
Opfern) zu saugen. Vampire werden von einem Energie-
schild vor physischen Angriffen geschützt. Zwar
sind sie auch Meister der Magie, diese kann anderen
Artgenossen jedoch nicht schaden. Die meisten
leben vom Bluthandel. Sie werden zum grossteil in
einer Akademie zu Kämpfern ausgebildet. Als
Waffen benutzen Vampire einen Pistole und ein Nebel-
Schwert. Normalerweise ist es ihnen verboten,
andere ihrer Art zu töten, aber Abtrünnige, die den König
der Vampire stürzen wollen, werden von anderen
gejagt und dürfen vernichtet werden.
Wenn Vampiren das Blut ausgeht, werden sie zu einem
blutrünstigen Geist. Um wieder zu einem Vampir
zu werden, muss der Geist Blut trinken.
Sie können als Geist mit einem heiligen Schuss
oder einem Schwertfluch vernichtet werden.
Die Menschen sind dem Irrglauben verfallen,
dass Vampire bei Licht sterben. Vampire werden
bei Licht aber nur schwächer.

Die Hauptwaffe der Vampire: Das Nebelschwert

Das Nebelschwert ist die Lieblingswaffe der meisten Vampire. Nebelschwerter sind anfangs nicht sichtbar. Wenn ein Vampir jedoch so ein Nebelschwert ruft, entsteht aus dem nichts ein Schwert, welches stärker ist, als ein Schwert der Menschen. In Wirklichkeit erscheint keines der Schwerter einfach aus dem Nichts. Alle Vampire tragen einen oder zwei Schwertsplitter bei sich, um die sich das Schwert materialisiert. Einige Vampire lassen sich diese Splitter sogar in die Haut einnähen.

Die Hauptfigur der Geschichte: Alanar

Alanar lernte seine Eltern nie kennen. Seit er denken kann, wuchs er in einem Waisenhaus auf. Er ist ein 16-jähriger Vampirsoldatenanwärter und seinem König sehr treu. Die Geschichte beginnt kurz vor der Akademie-Abschlussprüfung, als Alanar einen Gang entlang rennt und den Vampirkönig bemerkt...


KAPITEL 1: Gebrochenes Vertrauen

Ein Junge mit tiefschwarzen Haaren rennt einen düsteren Korridor entlang. Seine Kleidung ist genauso schwarz. Schwarze Hose, schwarzes Hemd, alles schwarz. Die typische Kleidung der Vampir-Akademiker. Der Name des Jungen ist Alanar, ein Waisenjunge der untersten Vampirschicht. Plötzlich bemerkt er auf dem Korridor ein Licht.
,,Wer mag da wohl sein?", fragt sich Alanar. Seine Neugierde übersteigt seine Eile und er schaut nach. In dem Raum befindet sich der Vampirkönig Ernst und
,,Ein Mensch?", denkt sich Alanar. ,,Und wo sind die Vampirzähne des Königs?" Er belauscht die beiden.
,,Heute werden neue Krieger losgeschickt. Wir sollten uns beeilen und die Vampire endgültig vernichten! Am besten ist es, wenn wir unseren Angriff in zwei, drei Monaten durchführen." sagt der König zu dem Menschen.
,,Okay, in drei Monaten! Ich werde unverzüglich aufbrechen!" antwortet der Mensch. Er packt Plastikzähne aus seiner Tasche und legt sie sich in den Mund. Der König tut es ihm nach.
,,Unser König... ist ein ... Mensch?!?" fragt sich Alanar ungläubig. ,,Er will uns alle vernichten? Dass muss ich sofort meinem Ausbilder sagen!"
Kaum hat er fertiggedacht, rennt er schon weiter den den dunklen Korridor entlang. Bei seinem Ausbilder Lord Volnar angekommen, erzählt Alanar ihm die Geschichte.
,,Aha. Das ist deine Fassung des Königs: Ein Mensch! Das glaubst du doch selber nicht!" schreit Volnar Alanar an.
,,Ich hab es mit eigenen Augen gesehen! Er ist ein Mensch und will uns vernichten!", ruft Alanar Volnar zu. Volnar bleibt aber ganz gelassen.
,,Du stellst den König in Frage? Wenn du seine Unreinheit beweisen willst, musst du ihn Aufsuchen und keiner wird dich ins Königreich der Vampire lassen."
,,Das werden wir sehen!"
,,Was meinst du damit?"
,,Ich werde den König wohl töten müssen, um zu beweisen, dass ich Recht habe, koste es, was es wolle!"
,,Du bist dir ganz sicher?"
,,Ja!"
,,Dann bist du ab jetzt ein Abtrünniger und du weißt, dass du von anderen Vampiren getötet werden darfst, oder?"
,,Ja!"
,,Gut, du hast es nicht anders gewollt! Zuerst werde ich dich, fair wie ich bin, in Vampirkampfkunst unterrichten. Danach kämpfen wir um Leben und Tod. Wie du dein Nebelschwert rufst, weißt du bereits, oder"
,,Ja!"
,,Dann beginnen wir das Training!"
Alanar beendet das Training ohne größere Probleme. Volnar gratuliert ihm: ,,Du bist ein ausgezeichneter Kämpfer. Hättest eine große Zukunft als Garde des Königs, vielleicht hast du sogar die Kraft, den König wirklich zu stürzen. Was soll's, du bist nun ein Abtrünniger und ich habe die Pflicht, dich zu töten!" Volnar hält die Hand in die Luft und ein großes, rostiges Breitschwert erscheint.
,,Beginnen wir!" ruft Volnar.
Seine Augen leuchten, die Pupillen werden kleiner. ,,Spüre die Kunst der 'Vampires Eye's' am eigenen Leib!" schreit Volnar Alanar an.
Die ,,Vampires Eye's" ist eine Vampirfähigkeit, bei der die Blutverbrennung um 5% erhöht wird, der Vampir seinen Gegner aber wortwörtlich nicht aus den Augen verliert. Alanars Augen reagieren genau wie die von Volnar. Sie starren sich gegenseitig an. Die Spannung knistert in der Luft. Keiner der beiden bewegt sich. Sie stehen nur da rum, ganz still und warten ab. Plötzlich geht Volnar auf Alanar los. Die Klingen der beiden kreuzen sich zum ersten mal. Alanar kontert den Angriff und trifft. Die Kraft des Schildes Volnars nimmt ab.
,,Nicht übel" beglückwünscht er Alanar ,,Aber ich kann das besser 'Vampires High Speed'!"
Plötzlich schießt Volnar wie ein Blitz auf Alanar los.
,,'Vampires Bullet Time'!" ruft Alanar. Er weicht geschickt dem Angriff Volnars aus und versenkt sein Schwert in seinen Rücken. Der Schild zerbirst, Blut fließt.
,,Du...(röchel)...hast doch die...(stöhn)...Kraft ihn ... zu ... töten..." keucht Volnar und zerfällt zu Asche. Am Boden erscheint ein Schatten.
,,Ein blutrünstiger Geist!" schreit Alanar ,,'Vampire Finishin Move'!" und er schlägt sein Schwert in den Boden wo der Schatten sich befindet. Der Schatten wird in das Schwert gesaugt. Alanars Augen verlieren den Glanz und seine Pupillen werden wieder normal.
Eine Stimme ertönt: ,,ALARM! AUSBILDER GETÖTET! SCHULDIGEN SOFORT VERNICHTEN! TRUPPEN AUSSCHWÄRMEN!"
,,Verdammt!", flucht Alanar und rennt durch die Gänge der Schule. Nach einiger Zeit erreicht er den Ausgang aus der Akademie.
,,Endlich frei", seufzt er erleichtert. Es ist düsterer Mittagshimmel in der Vampirwelt. Doch gerade als er den Wald der Prüfungen betreten will, erscheinen drei Akademiker, einer düsterer als der andere.
,,Bevor du verschwinden kannst, Alanar, musst du erst mal an dem Trio der Vampirsoldaten vorbeikommen!" ruft der eine Alanar zu.


KAPITEL 2: Ein unschlagbares Trio

,,Dem was?", fragt Alanar.
,,Wir sind das Trio der Vampirsoldaten!", sagt ein dünner Junge mit schwarzer Kleidung ,,Ich bin Kint."
,,Ich bin Theus!", ruft ein großer Junge.
,,Und mein Name ist Unda! Merk dir die Namen, Abtrünniger! Es sind die letzten Namen, die du vor deinem Tod hören wirst!" ruft ein kleiner Junge Alanar zu.
Alle drei halten ihre Hände so in die Luft, als ob sie Schwert festhalten. Und es erscheinen Schwerter. Alle halten sie bedrohlich zu Alanar hinüber. Ihre Augen beginnen zu glühen und ihre Pupillen werden kleiner, wie bei Volnar.
Alanar denkt sich: ,,Oh nein! Ich bin wirklich ein Abtrünniger! Jetzt hilft nur Kampf..."
Er hält seine Hand in die Luft. Auch hier erscheint jetzt ein Schwert. Seine Augen beginnen ebenfalls zu glühen. Kint stürmt los und versucht, sein Schwert in Alanars Bauch zu platzieren. Der weicht jedoch geschickt aus und sticht Kint mit seinem Schwert in den Rücken. Kint und der Rest des Trios lachen.
,,Wir sind keine normalen Vampire, Alanar." erklärt Kint. ,,Um genau zu sein, wir sind Blutvernichtervampire."
,,Und was sind das für Vampire?" fragt Alanar.
,,Nun", beginnt Theus, "Blutvernichtungsvampire sind Vampire, die speziell für Attentate ausgebildet und ausgesendet werden. Solche Vampire lassen sich von so einem einfachem Angriff nicht abschrecken. Sie können nur durch eine bestimmte Technik besiegt werden. Ich hoffe, du hast in der Akademie aufg...!"
Unda schlägt Theus den Mund zu und flüstert zu ihm: ,,HAST DU SIE NOCH ALLE?! Verrate ihm doch nicht die Art, mit der wir getötet werden können!"
,,Was meint er?" fragt sich Alanar.
,,Vergiss alles was dieser dumme Vampir gesagt hat und bereite dich lieber darauf vor, zu sterben!" sagt Unda.
Alanar zieht sein Schwert aus dem Rücken Kints und steht erschrocken im Kreis des Trios.
,,Aufg, aufg, aufgwas?" fragt sich Alanar.
Plötzlich kommt Unda mit erhobenem Schwert auf Alanar zu.
,,STIRB!" ruft er.
Alanar wehrt den Angriff ab und kontert ihn, doch selbst einen Schwertstich in das Herz scheinen diese Vampire zu vertragen. Ängstlich zieht er das Schwert wieder aus Undas Körper.
,,Ein Herzstich ist, soweit ich weiß, für die meisten Vampire tödlich. Warum bringt das bei ihm nichts? Wie kann ich das Trio besiegen?" Alanar schießen etliche Gedanken durch den Kopf.
Die drei Akademiker stellen sich in einer Art Dreiecksformation auf.
,,Okay, Freunde! Let's rock!!!" ruft Theus seinen Kameraden zu.
,, ,VAMPIRES TRIANGLE ATTACK' !!!" schreit das Trio aus voller Kraft.
,, ,Triangle Attack' ?" Alanar ist verwirrt.
Die drei Akademiker springen in die Luft und richten ihre Schwerter in Richtung Boden.
,,Die springen mit ihren Schwertern auf mich zu!!!" schreit Alanar erschrocken.
In letzter Sekunde hält er sein Schwert schützend über den Kopf und wehrt unter starken Schmerzen in den Händen den Angriff des Trios ab. Auf einmal zerbrechen die Schwerter des Trios.
,,Was zum...?" wundert sich Unda.
,,Ja! Die Schwerter sind zerbrochen jetzt kann ich zuschlagen!" denkt Alanar.
Nebelschwerter können nur zerbrechen, wenn sie entweder im Kampf zu stark belastet wurden oder der Gegner das Nebelschwert zerschlägt.
,, ,VAMPIRE WHIRLWIND ATTACK' !" brüllt Alanar.
Er dreht sich mit einer dermaßen hohen Geschwindigkeit um sich selbst, dass ein kleiner Tornado entsteht. Der Klang des Zerberstens eines Vampirschildes wurde vom Tornado geradezu verschluckt. Alanar hat einen Geistesblitz. Er erinnert sich an das Training bei Volnar. Als er einen Hologrammverräter vernichten sollte, hatte er erst seinen Schild zerbrechen und ihm anschließend das Blut aussaugen müssen. Alanar beendet seine Attacke und saugt dem Trio das Blut aus dem Arm.
Es erscheinen drei Schatten am Boden, auch in einer Dreiecksformation.
,,Ihr bittet mich in dieser Aufstellung darum, euch auszulöschen! ,VAMPIRE TRIANGLE FINISHIN MOVE' !" schreit Alanar.
Blitze schießen aus seinem Schwert in Richtung der drei Schatten und saugen sie in das Schwert. Alanars Augen werden wieder normal.
,,Ich schätze, dass ich demnächst weitere Vampire dieser Art treffen werde." sagt sich Alanar. ,,Von Wegen Blutvernichtungsvampire! Das waren normale Vampire, glaube ich. Um allerdings den König zu finden, muss ich ins Königreich der Vampire! Er ist während meines Kampftrainings dorthin gefahren worden. Um ins Königreich der Vampire zu kommen, muss ich durch die Welt der Menschen. Und um dort hin zu kommen, muss ich die Welt der Vampire verlassen. Also muss ich zuerst durch den Wald der Prüfungen."
Alanar betritt das tiefe Dunkle des Waldes der Prüfungen.


KAPITEL 3: Die Probe des Schattens

Alanar stapft durch das dunkle des Waldes.
,,Oh man, ist es hier dunkel! Man sieht den Wald vor lauter Dunkelheit nicht!" flucht er. ,,Vielleicht sollte ich eine Vampirtechnik anwenden, zu Gunsten der Sicht, zum Verzicht aufs unbemerkt bleiben. ,Vampires Lights'! "
Alanar erstrahlt in für Vampirverhältnisse hellem Licht, welches den Wald erleuchtet.
,,Schon besser!" sagt sich Alanar zufrieden.
Doch kaum will er weitergehen, fällt ein Netz über ihm herunter und eine Stimme spricht: ,,Im Wald der Prüfungen muss man unentdeckt bleiben! Bei diesem Licht kann man dich gar nicht übersehen! Du wirst deinen Fehler im Kampf büßen müssen!"
,,Wer spricht da?" fragt Alanar.
Das Netz verschwindet auf einmal und ein großer, dünner, schwarzhaariger Akademiker springt von einem Baum auf Alanar zu. In seiner Hand erscheint ein glattes Breitschwert, in welches das Symbol des Königs eingeritzt ist.
,,Mein Name ist Marar. Ich bin einer der drei Prüfer des Waldes." sagt er ,,Normalerweise bestrafe ich solche vergehen nicht mit einem Kampf oder dem Tod, sondern mit Punktabzügen. Aber du bist ein Verräter! Und solche gilt es zu vernichten!"
Seine Augen glühen in dunklem Licht.
,,Also ein Kampf." sagt Alanar ,,Dann komm doch und versuche, mich umzubringen!"
In seiner Hand erscheint ein Schwert. Seine Augen glühen in hellem Licht. Marar stürmt los. Alanar hält sein Schwert verteidigend vor sich. Marar prallt am Schwert ab und fliegt durch die Luft. Alanar zieht seine Pistole, zielt auf Marar und schießt. Marar wird getroffen. Er prallt auf dem Boden auf.
,,Gar nicht so übel! Deine Angriffe könnten aber noch mehr pep vertragen!" sagt Marar.
Er steht wieder auf und schließt seine Augen und murmelt vor sich hin.
Auf einmal ruft er ,,VAMPIRES PSYCHONETIC ATTACK!"
Alanar schwebt in der Luft.
,,W-w-was soll das? Ich kann mich nicht mehr bewegen! Was machst du da?" fragt Alanar.
Es kommt keine Antwort von Marar. Er hält seine Augen weiterhin geschlossen. Er schleudert Alanar durch die Luft. Alanar kracht gegen einen Baum und fällt auf den Boden. Sein Vampirschild zerbricht. Er ist vollkommen erschöpft.
,,Nun ist dein Ende nah, Alanar!" sagt Marar und saugt Alanar das Blut aus dem Arm.
Alanar zerfällt zu Asche und wird zu einem blutrünstigen Geist.
,, ,VAMPIRE FINISHIN MOVE'! " ruft Marar und versucht, sein Schwert in den Schatten Alanars zu rammen. In der Dunkelheit erkennt er ihn jedoch nicht so richtig. Der Geist Alanars saugt Marar in letzter Minute etwas Blut ab. Aus der Asche Alanars entsteht wieder sein Körper mit seinem Schwert in den Händen.
,,Du hast teilweise Recht. Das Ende ist nah! Aber nicht meins, sondern deins!" sagt er.
Er schlägt so oft mit seinem Schwert auf Marar ein, dass Marars Vampirschild zerbricht. Alanar beißt in Marars Arm und trinkt sein gesamtes Blut. Marar zerfällt zu Asche und hinterlässt einen Schatten.
,, ,Vampires Finishin Move' !" ruft Alanar und sticht sein Schwert genau in Marars Schatten, welcher von dem Schwert aufgesogen wird.
,,Bevor du jemanden prüfst, solltest du lieber noch ein wenig üben, du Anfänger!" sagt Alanar triumphierend.
Er zertritt die Asche Marars und schreitet, weiter hin hell erleuchtet, noch tiefer in das dunkle des Waldes.

KAPITEL 4: Die Lichtprobe

Alanar stapft weiter durch den finsteren Wald. Er scheint für ihn riesig.
,,Ich hoffe, ich laufe nicht im Kreis. " denkt sich Alanar.
Es wird immer finsterer.
,,Halbmond... Ich bin also schon einen halben Tag im Wald. Ich vermute so langsam, die Prüfung ist, aus dem Wald wieder herauszufinden! " sagt sich Alanar.
Jeder Baum sieht wie der andere aus, jeder Strauch wirkt gleich und jeder Stein sieht gleich aus.
Stunde um Stunde irrt Alanar im dunklen Wald umher.
,,Verdammt! Es ist früh am Morgen und ich habe den Ausgang immer noch nicht gefunden!" flucht er und holt aus seiner Hosentasche eine mit Blut gefüllte Spritze heraus.
Er sticht sich die Spritze in den Arm und injiziert sich das Blut.
,,Wenn das so weiter geht, werde ich sterben! Das ist meine einzige Injektionsspritze... " sagt sich Alanar.
Er schreitet immer weiter. Der Wald scheint kein Ende zu nehmen. Auf einmal erscheint Alanar ein Licht.
,,Was zum... Werde ich verrückt? Sterbe ich? Was bedeutet dieses Licht? " Alanar verzweifelt.
,,Es ist eine Gefahr für Vampire!" ruft ihm eine seltsame Stimme zu.
,,WAS??? " ruft Alanar.
Die Stimme fährt fort: ,,Licht ist zwar nicht tödlich, kann uns aber zu beweglichen Zielen machen! Kannst du vor dem Licht flüchten?"
,,Das heißt... " sagt Alanar ,, ,VAMPIRES FAST RUN!' "
Alanar rast durch den Wald, ohne darauf zu achten, wo er hinläuft. Doch das Licht lässt sich nicht abwimmeln.
,,Was hat das zu bedeuten? " fragt sich Alanar und hält an.
Die Stimme antwortet ihm: ,, Kennst du nicht die Licht und Schatten Theorie? ,Wo Licht ist, ist auch Schatten. Und Schatten kann ohne Licht nicht existieren. Wusstest du das nicht? "
,,Das bedeutet also, dass ich ohne ein solches Licht gar nicht leben würde, weil Vampire so etwas wie Schatten sind, oder? " ruft Alanar in den Wald.
,,Richtig! " sagt die Stimme ,,Aber Licht ist für Vampire auch ziemlich gefährlich. Sie werden entscheidend Schwächer. Folge trotzdem diesem Licht. Es wird dich zur nächsten Prüfung leiten."
,,Aber... " fragt Alanar ,, Wenn es gefährlich ist, warum soll ich dann dem Licht folgen?"
Doch es kommt keine Antwort. Das Licht schwebt in eine Richtung des Waldes und Alanar folgt ihm misstrauisch.
Das Licht schwebt verwirrend im Wald im Wald herum. Alanar glaubt langsam nicht mehr daran, dass das Licht ihn noch zu irgendetwas führen kann.
,,Verdammt! Ich verbrauche immer mehr Blut! Bald muss ich wohl sterben... Aber ich lass mich nicht von diesem verdammten Licht abschütteln! " keucht Alanar.
Plötzlich steht Alanar völlig erschöpft auf einer Waldlichtung. Um diese Fläche herum ist aber auch nur Wald.
,, Wo bin ich hier? " fragt Alanar in die Finsternis.
Und die Stimme, die er im Wald gehört hat, antwortet ihm wieder: ,,Diese Fläche hat einen Grund. Sie ist der Austragungsort der zweiten Prüfung. Eine Prüfung, die nur Absolventen bestehen können. Für dich, Abtrünniger, mache ich diese Prüfung extrahart! In unserem Kampf geht es um Leben und Tod!"
Die Fläche wird selbst für menschliche Verhältnisse hell erleuchtet. Alanar spürt, wie er schwächer wird.
Die Stimme fährt fort:,, Du spürst die Schwäche? Gut. Sie hat einen Vor- und Nachteil. Vorteil: Die Blutverbrennung wird um 50% verringert. Nachteil: Die Angriffe und Vampirkräfte werden um 50% schwächer."
Urplötzlich erscheint eine vermummte gestalt und spricht mit der Stimme von vorhin:,, Dieses Schwert wird dein Untergang sein!"
In seiner Hand erscheint ein riesiges Langschwert.
,,Wie kannst du ein so großes Schwert in einer Hand halten und bei dem Licht... " keucht Alanar und lässt in seiner Hand sein Schwert erscheinen.
,,Reines Training!" sagt die Gestalt und stellt sich in Kampfposition.

KAPITEL 5: Das Duell im Licht

,,Reines Training???" fragt Alanar.
Er schwingt sein Schwert um zu zeigen, dass er dem Licht auch standhält, doch er schafft es nicht.
,,So, wie du dich bewegst, wirst du schon sehr bald sterben!" sagt sein Gegner.
,,Wer bist du?" Alanar hört nicht auf, zu fragen.
Die Gestalt schwingt sein Schwert bedrohlich und stoppt mit der Spitze direkt vor Alanars Kopf.
,,Mein Name ist Torar! und nun wirst du dein Leben verlieren!" sagt er.
Torars Augen glühen in unheimlichem Licht.
,,Die Vampires Eyes... Ich...kann sie...nicht anwenden...Zu schwach..." keucht Alanar.
Er spürt die Schwäche im Licht. Es ist so, als würde er sterben. Er stützt sich auf dem Schwert ab, geht aber dann doch zu Boden.
,,Ich... ich... schaff es... nicht! Verdammt!" sagt er.
Sein Schwert löst sich wieder auf.
,,Du gibst schon auf?" fragt Torar.
Er springt hoch in die Luft und stürzt mit der Schwertspitze in Alanars Richtung.
,,STIIIIIIIRRRRB!" ruft Torar.
Schwach rollt Alanar sich gerade noch so rechtzeitig zur Seite und Torar rammt das Schwert statt in Alanars Körper in die Erde.
,,Ich... brauche... Zeit um ... mich an das ... Licht zu... gewöhnen... So sollte ich... kämpfen können..." denkt sich Alanar.
Doch dazu braucht er Zeit, Zeit, die er nicht hat.
,,Weißt du was mich noch von dir unterscheidet?" fragt Torar.
,,Ich... weiß es... nicht." keucht Alanar ,,Sag es mir!"
Torar antwortet: ,,Ich beherrsche eine besondere Technik, die ich wohl wider Erwarten nicht gegen dich benutzen muss!"
,,Etwa...?"
,,Ja!"
Alanar rafft sich langsam auf und zieht seine Pistole.
,,Ich... kann zwar... im Licht nicht bestehen... aber... ich kann das Licht... auslöschen!" sagt er.
Er zielt auf einen Scheinwerfer und drückt ab. Er wird zurückgeschleudert, weil er noch geschwächt ist, und stößt gegen einen Baum. Es fällt eine Sonnenbrille vom Baum. Der Scheinwerfer ist jedoch immer noch funktionsfähig.
,,Warum... ist er nicht... kaputt?" fragt Alanar erschöpft.
,,Kugelsicheres Glas. Was hast du denn gedacht?" sagt Torar und schaut Alanar lachend an.
Alanar bemerkt die Sonnenbrille die neben ihn liegt.
,,Es wird... zwar nichts... nützen, aber... was soll's..." denkt er und setzt die Sonnenbrille auf.
Die Sonnenbrille ist halb zersplittert doch plötzlich ist sie wieder ganz, was nicht unüblich für Sonnenbrillen nach Vampirart ist.
Torar bemerkt die Sonnenbrille und ruft: ,,Die wird dir nichts nützen! Jetzt komm ich!"
Alanar ruft sein Schwert und pariert den Schlag.
,,Ich bin wieder bei Kräften." sagt er.
Er schreitet ins Licht ohne auch nur eine Spur von schwäche zu zeigen.
,,Wie kann das sein?" fragt Torar, ,,Es ist doch nur eine Sonnenbrille?"
Ein mysteriöser, schwarzer Schleier umgibt Alanar.
,,Das ist eine Schattenbrille!" verrät Alanar.
Schattenbrillen sind speziell gebaute Vampirsonnenbrillen, die Vampire in einem Schattenschleier verhüllen, damit sie bei jedem Lichtstand zuschlagen können. Es gibt diese Brillen aber nur in der Welt der Vampire und in geringer Stückzahl.
,,Nun..." beginnt Torar ,,Dann werde ich doch auf meine Spezialtechnik zurückgreifen müssen."
,,Nein! Er wird zu einem Supervampir!" denkt Alanar.
Ein dämonisches Licht umgibt langsam den Körper von Torar.
,,Dunkle Seelen? So etwas nutzt man aber nicht zu einer Supervampirverwandlung! Was wird das?" fragt sich Alanar.
Es glühen rote, orange und gelbe Augen in diesem Licht auf.
,,Nun" brüllt Torar ,,siehst du meine Spezialtechnik!!!"
Alanar stellt sich kampfbereit vor das Licht. Auf einmal verschwindet es.
,,Was ist nun mit deiner Spezialtechnik?" fragt Alanar.
Torar steht ruhig da. Seine Augen glühen in einem bedrohlichen Rot.

KAPITEL 6: Des Königs Schwert

Zur gleichen Zeit betritt ein stattlicher, braunhaariger Mann den Thronsaal des Palastes im Königreich der Vampire.
,,Majestät!" ruft er und verneigt sich vor dem König.
,,Was gibt es, Christophar, Berater des Königs?" fragt einer der Wachen.
,,Ein Junge namens Alanar will den König töten! Ich muss mit ihm alleine sprechen!" Christophar erhebt sich wieder.
König Ernst steht von seinem Thron auf und spricht:,, Es sei dir gestattet, Christophar. Wachen, entfernt euch!"
Die beiden Wachen verlassen den Saal. Christophar tritt vor den König, der sich wieder auf den Thron gesetzt hat.
,,Also, erzähl mir etwas über diesen Alanar." spricht König Ernst.
,,Diese Alanar will Sie töten, weil er denkt, dass ihr ein Mensch seid. Ich wollte..." sagt Christophar und wird vom König unterbrochen.
,,War dieser Alanar nicht ein alter Freund von dir?"
,,Aber... Woher wisst ihr das?"
,,Ein Berater darf keine Geheimnisse vor dem König haben. Ich habe Nachforschungen über dich in Auftrag gegeben. Man sagte mir, dass du als Baby oft mit Alanar gespielt hast."
,,Ja, ihr habt recht. Und wenn ihn seine Eltern ..."
,,Schon gut, schon gut... Also, was wolltest du?"
,,Nun, ich wollte, dass ihr Alanar vielleicht... verschont."
,,Du wagst es!?!" König Ernst springt auf. ,,Warum sollte ich ihn verschonen!?"
,,Weil er mein alter Freund ist." Christophar schluckt schwer.
,,Du bist so als Berater untauglich! Berater lassen sich ersetzen! Und dich..." König Ernst zieht sein Schwert. Ein großes, mächtiges und auch schönes Breitschwert. ,,... werde ich jetzt in die Unterwelt verbannen!"
,,Was..." Christophar wird mit einem Tritt von König Ernst auf den Boden gestoßen.
,,Du bist ein Nichtsnutz! Ich werde Alanar töten lassen! Notfalls stirbt er sogar durch meine Hand! Und wenn ich über Leichen gehen muss...!" Er nimmt sein künstliches Vampirgebiss heraus. ,,Ach ja, Alanar hat recht!"
,,WAS!?" ruft Christophar.
,,Mehr als ,Was' kannst du wohl nicht mehr sagen, hmm? Ich werde dein Leiden beenden!"
König Ernst tritt Christophar so, dass dieser mit dem Rücken nach oben liegt und rammt sein Schwert in Christophars Rücken.
,,AAAAAH!" Christophar schreit vor Schmerz.
,,Seele und Körper. Geist und Fleisch. Seid gebannt und seid verriegelt. Das Tor vor euch wird versiegelt. Verbannt auf Ewigkeit für jede Zeit." König Ernst spricht einen Fluch aus. ,,Viel Spaß in der Hölle, Christophar! Hahahahaha!"
,,NEEEEIIIIIN!!!" Christophar löst sich langsam in Luft auf.
,,Adieu!" ruft König Ernst ihm nach.
Christophar ist verschwunden. König Ernst legt sein Schwert wieder weg und ruft einige Wachen zu sich. Er sagt zu ihnen: ,, Sucht und tötet diesen Alanar! Und sucht mir einen neuen Berater!"


KAPITEL 7: Ein Kamerad

Wieder im Wald der Prüfungen. Torar steht weiterhin ruhig da. Alanar verliert langsam die Geduld.
,,Was ist nun mit deiner Spezialtechnik?" fragt er.
Torar lacht. ,,Du hast es noch nicht bemerkt? Sieh mich genau an."
,,Hmm..." Alanar blickt Torar misstrauisch an. ,,Oh nein! Was ist das?"
,,Du hast es also bemerkt. Schön. Dann weißt du, was jetzt kommt, oder?" Torar grinst siegessicher.
Vor Alanars Augen verschwindet Torars normaler Körper und es erscheint ein großes Wesen. Völlig blutverschmiert und diabolisch grinsend.
,,Und?" fragt Torar ,,Wie gefällt dir diese Form?"
Alanar stottert: ,,Ü-ü-überhaupt nicht!"
Torar sammelt Energie in seiner Hand, formt sie zu einer Kugel und schleudert diese auf Alanar. Der knallt noch einmal gegen den einen Baum. ,,Argh!" stöhnt er.
,,Du hast keine Chance, Alanar. Wärst du ein normaler Prüfling, würde ich sagen, du wärst durchgefallen. Aber unter den Umständen..." sagt Torar und formt eine weitere Energiekugel. ,,...WERDE ICH DICH TÖTEN!!!" Er schießt die Energiekugel auf den wehrlosen Alanar.
Dieser sitz regungslos am Baum und denkt: ,,Verdammt! Ich...kann mich nicht bewegen! Muss ich so sterben?"
,,HÖR AUF!!!" schreit eine Stimme und ein Schatten springt vom Baum. Als er ins Licht schreitet und Alanar vor dem Angriff schützt, erkennt Alanar seinen Retter.
,,Ko.. Komorar?" fragt er.
Der Junge schlägt die Energiekugel mit einem Stock entzwei. Die zwei Teile verfehlen Alanar. Der Junge trägt ein weißes Hemd mit blauer Jeans. Schwarzhaarig und eine Schattenbrille auf seiner Nase. ,,Jepp, der bin ich. Schön dich zu sehen, Alanar!" sagt er und lächelt Alanar an.
Komorar ruft sein Nebelschwert und kämpft anstelle Alanars gegen Torar. Ein schneller Hieb nach dem anderen. Torar ist langsam erschöpft, doch Komorar hackt ohne Pause auf ihn ein.
,,Alanar!" ruft Komorar. ,,Geh aus dem Licht! Deine Wunden heilen im Schatten schneller!"
,,Alles klar!" ruft Alanar ihm zu und kriecht langsam aus dem Licht.
Komorar beginnt Torar anzugrinsen: ,,Dann kann es ja losgehen. Alanar, schau jetzt nicht ins Licht bis ich es dir sage! Denn diese Vampirmagie ist eine der wenigen, mit der man angreifen und töten kann. Alle aus meiner Familie beherrschen sie." Komorar verlässt die lichtüberflutete Lichtung. ,,VAMPIRES DEADLY LIGHTS!"
Die Lichtung wird von einem quälenden, grellem Licht überflutet. Alanar hält seine Augen fest verschlossen, während Komorar lachend ins Licht starrt.
,,Der sollte nun stark geschwächt sein." sagt er.
Das Licht wird wieder schwächer. Komorar erlaubt Alanar wieder ins Licht zu schauen. Torar steht auf der Lichtung. Aber in seiner normalen Form. Alanar rafft sich auf, nickt Komorar zu, der das erwidert, und beide rufen gemeinsam: ,,VAMPIRES DOUBLE DESTROYING!!!"
Ihre Nebelschwerter beginnen blau zu leuchten und sie stürmen gemeinsam auf Torar zu. Alanar stößt sein Schwert in Torars Bauch. Komorar springt über Torar und rammt sein Schwert in seinen Rücken. Alanar saugt Torars Blut aus dem rechten Arm, Komorar aus dem linken. Torar zerfällt zur Asche und ein kleiner Schatten erscheint daneben.
,,Alanar, er gehört dir. Du brauchst die Erfahrung." sagt Komorar.
Alanar nickt und rammt sein Schwert in den Schatten, dabei ruft er ,,VAMPIRES FINISHIN MOVE!". Blitze aus Alanars Schwert saugen Torars Geist auf.
,,Sag mal..." spricht Komorar. ,, Warum wollte er dich töten? Das macht man doch nicht mit Prüflingen oder ist das 'ne neue Regel des Königs? Der hat sich doch eh in letzter Zeit nur Schrott ausgedacht. Wäre also zu erwarten."
,,Nein, das ist es nicht." Alanar traut sich nicht richtig, sein Vorhaben zu beichten. ,,Ich will den König töten, weil er in Wirklichkeit ein Mensch ist. Du weißt, was man in unserer Gesellschaft mit solchen Vampiren macht, oder?"
,,Jo! Sie töten. Aber ich helfe dir. Du bist in Ordnung. Wenn du etwas tust, hast du deine Gründe. Erinnerst du dich? In der Akademie hast du nichts getan, ohne dir vollkommen sicher zu sein. Und ich glaube nicht, dass sich da etwas an dir geändert hat."
,,Ähm...Komorar? Nur so eine Frage: Du bist drei Tage früher als ich losgegangen und erst jetzt hier? Warum?"
,,Nun, nach dem Kampf gegen Marar ging ich weiter durch den Wald. Irgendwann war ich zu erschöpft um weiter zu gehen. Ich sprang auf einen Baum. Neben mir war ein Scheinwerfer am Baum montiert. Ich setzte also eine meiner beiden Schattenbrille auf, die andere fiel beim herausnehmen ins Geäst. Ich dachte mir, Egal. Erstmal schlafen.' Was ich nicht wusste: Ich habe anscheinend drei Nächte und zwei Tage geschlafen. Bis euer Kampf mich geweckt hat."
,,Aha. Wegen der Brille..."
,,Kannst 'se behalten. Tu ich doch gern für einen Kameraden!"
,,Danke! Auch dafür, dass du mich nicht töten möchtest."
,,Schon okay. Ich kann doch nicht einen Akademiekameraden töten."
,,Da hast du recht."
,,Na also! Dann lass uns nun den dritten Prüfer suchen und dann raus aus diesem verdammten Wald."
,,Na gut. Drei Tage durchschlafen kannst du ja anscheinend immer noch. Tue es hier aber bitte nicht mehr. Du bist sozusagen mein Komplize und darfst auch getötet werden."
,,Okay, okay!"
Alanar und Komorar schreiten weiter durch den Wald.


KAPITEL 8: Die Abschlussprüfung

,,Weißt du was?" fragt Alanar.
,,Weißt du denn mehr?" fragt Komorar zurück und lacht leise.
,,Du bist der Erste, der mir bei meinem Vorhaben hilft. Ich habe so etwas eigentlich nach meinen Handlungen gar nicht verdient."
,,Keine Tränen, ja? Ich mach das nur, um mir ein paar Abenteuer mehr einzuhandeln, okay? Mir ist einfach nur langweilig!"
,,Schon okay, schon okay! Meine Güte, sei doch nicht so beleidigt!"
Plötzlich bleibt Komorar stehen. ,,Was ist?" fragt Alanar.
,,... Nur so ein Gefühl, aber ich glaube, wir rennen blindlings in eine Falle..."
,,Woher willst du das wissen?"
,,Ich spüre so etwas. Meine Familie ist seit je her auf das Aufspüren und Entschärfen von Fallen trainiert."
,,Aha...?" Alanar schaut sich ratlos um.
Komorar steht regungslos da und zeigt plötzlich in eine Richtung. Er zieht seine Pistole und schießt in die von ihm gezeigte Richtung. ,,Verdammt..." sagt er. ,,DECKUNG!!!"
Er wirft sich und Alanar auf den Boden. Ein Laser schießt über ihre Köpfe hinweg.
,,Eine Laserfalle..." sagt er. ,,Wir sollten uns erstmal nur kriechend fortbewegen, Alanar. Die Melder reagieren, wenn man, egal wie kurz, eine unsichtbare Verbindung trennt."
,,Was du alles weißt..."
,,Ja. Ist schon ziemlich unheimlich, was ich so alles gelernt habe, aaaaber..."
,,Was?"
,,Hätte ein gewisser Vampir beim Fallenentschärfungsunterricht besser aufgepasst, würde er auch wissen, wie er zumindest ein paar umgehen könnte."
,,Oh! Äh... Ja..."
,, Ist doch egal! Robben wir bis zur Waldgrenze."
Alanar nickt und die beiden kriechen weiter.
Nach einiger Zeit kommen sie an einem Stromkasten an.
„Einen Stromkasten? Mitten im Wald?“ fragt Alanar.
Komorar schüttelt den Kopf: „Irgendwo müssen die Fallen ja wohl ihren Strom herbekommen, oder nicht?“
„Jaja, schon gut!“
„Aber zumindest können wir so die Fallen deaktivieren. Hilf mir mal, ihn zu öffnen.“
Beide rufen ihre Nebelschwerter, benutzen sie wie Brechstangen und öffnen so den Stromkarten. Eine monströse Ansammlung von Kabeln, Steckern und Schaltern offenbart sich ihnen.
Komorar lächelt: „Ein Glück, dass Nebelschwerter keinen Strom leiten…“
Quasi auf Kommando fuchtelt er so lange mit seinem Schwert in dem Stromkasten herum, bis so ziemlich alle Kabel durchtrennt sind. Alanar wusste bis jetzt noch nicht einmal, dass das Material, aus dem die Nebelschwerter bestehen, keinen Strom leitet. Er ist zutiefst beeindruckt.
„Die Fallen waren einmal. Lass uns weitergehen. Ich schätze, schon in ca. 30 Minuten sind wir am Rand des Waldes.“ spricht Komorar und geht los.
Nach einiger Zeit erreichen sie endlich den Rand des Waldes. Erleichtert verlassen sie den Wald. Eine große Ebene mit einem kleinen Dörfchen erstreckt sich vor ihnen.
„Nicht ssso ssschnell!“ zischt eine Stimme aus dem Wald.
Alanar und Komorar drehen sich um. Komorar fragt: „Wer ist da?“
Eine Schlange schlängelt sich aus dem Wald. „Ich bin da!“ sagt sie.
„Eine sprechende Schlange?“ fragt sich Alanar und auf einmal ruft er Komorar zu „Lass dich nicht täuschen! Diese Schlange ist ein Vampir!“
Die Schlange grinst: „Gut erkannt, Alanar. War auch nicht andersss von dir zu erwarten, alsss einer der Top-Ssschüler.“ Eine Rauchwolke bildet sich um sie. Als der Rauch verschwindet, steht vor Alanar und Komorar ein großer Mann mit schuppiger Haut.
„Boar? Direktor-Assistent Boar?“ fragt Alanar.
Komorar sieht Boar wütend an: „Du…!“
„Ah, Komorar!“ spricht Boar „Ich habe dich gar nicht wieder erkannt! Und? Den Tod deines besten Freundes überwunden?“
„Er ist nur wegen dir gestorben!“ brüllt Komorar „Du hast ihn alleine auf diese selbstmörderische Mission geschickt! Du wusstest, dass selbst der beste Krieger es nicht mit einer ganzen Armee der Menschen aufnehmen kann!“
Komorar stürmt los. Er ruft sein Nebelschwert und rammt es in Boars Körper. Dieser steht da und lächelt. „Du weißt, dass dieser Angriff vergeblich war.“
Er packt Komorar an den Haaren, hebt ihn in die Luft und wirft ihn gegen einen Baum. Komorar schreit vor Schmerz. Doch Boar kennt keine Gnade. Er ruft sein Nebelschwert und schlägt so lange auf Komorar ein, bis dessen Schild zerbricht. Alanar steht nur geschockt und starr vor Angst da. Er sieht, wie Komorar vor ihm stirbt. Der bisher einzige Freund, seitdem er seinen Entschluss, König Ernst zu töten, gefasst hat. Komorar wird zu einem blutrünstigen Geist und vom Schwert Boars aufgesaugt.


KAPITEL 9: In der Wut liegt die Kraft

Alanar ist fassungslos. Noch nie zuvor hat er eine solche skrupellose Kraft gesehen.
Boar schaut Alanar an: „Na, Angst bekommen? Noch kannst du dich ändern. Folge wieder dem König. Unserem König. Binde dich von diesem Irrglauben los! Er ist ein Vampir wie wir alle! Niemand würde einen Menschen zum König der Vampire machen! Irren ist menschlich und nicht vampirisch!“
Alanar rafft sich wieder zusammen: „Irren ist nicht unbedingt menschlich.“ Seine Fassungslosigkeit wird von Wut übernommen „Du hast Komorar nur getötet, weil er mir helfen wollte, obwohl du weißt, dass er das nicht aus Eigennutz gemacht hat. Was meinst du, wie das bei König Ernst war? Er muss mit einer riesigen Armee den ursprünglichen Prinzen, wahrscheinlich mit Glück, umgebracht haben. Nur so konnte er König werden. Er ist ein Mensch!“ eine dunkle Aura umgibt ihn „Ihr müsst alle aufhören, eure Augen vor der Wahrheit zu verschließen! Und wenn ihr das trotzdem weiter so macht, werde ich wohl auf eigene Faust die Wahrheit ans Licht bringen!“ dunkle Materie fließt in seinen Körper. Die Arme und Beine, gar der ganze Körper wird muskulöser. Er ruft sein Schwert und brüllt Boar an: „Und wenn ich über noch so viele Leichen gehen muss!“
Boar ist erstaunt: „Eine Supervampirverwandlung, nicht schlecht! Dein Trigger ist wohl Wut, zumindest sieht es so aus. Damit wärst du zumindest auf meiner Kraftebene. Komm, Alanar, zeig mir, was du drauf hast! ‚VAMPIRES EYE’S’!“
„ ‚VAMPIRES EYE’S’? Schwachsinn! So etwas habe ich nicht nötig! Ich schwöre dir, dieser Kampf dauert höchstens fünf Minuten!“
„Was macht dich da so sicher?“
„DAS HIER!“ Alanar stürmt auf Boar zu, viel schneller als sonst. Und gleich sein erster Stich durchbohrt sowohl seinen Schild als auch seinen Körper.
„Was? Du machst schon schlapp?“, fragt Alanar hämisch.
Boar keucht: „Alles? Du willst, dass ich alles gebe? Nur zu deiner Information: Das waren so ungefähr 20% meiner wahren Macht. Wenn ich alles gebe, wird nichts von dir übrig bleiben!“
„Reden schwingen kann jeder! Beweise es!“
„Wie du willst…“ Und auf einmal umgibt Boar eine grüne Aura. Alanars Schwert wird aus seinem Körper gestoßen. Sein Vampirschild stellt sich wieder her...


So, das ist alles, was zu meinem ersten Versuch existiert. Ich bin gespannt, was ihr davon haltet, also geigt mir HIER im Forum eure Meinung!